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| Kirchen sind weit mehr als nur Gebäude aus Stein. Die Diskussion um angemessene und zeitgemäße, wirtschaftlich tragfähige Nutzungserweiterungen und Umnutzungen von Kirchengebäuden ist aktueller denn je. |
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Vor diesem Hintergrund hat das Bistum Aachen gemeinsam mit dem Erkelenzer Projektentwickler Schleiff Denkmalentwicklung GmbH & Co. KG eine sowohl angemessene als auch wirtschaftlich tragfähige Lösung für den denkmalgeschützten Gebäudekomplex an der Alfonsstraße gefunden.
Das Nutzungskonzept für die Kirche sieht eine zweigeschossige Büronutzung im Bereich der Seitenschiffe vor. Hierzu wird ein Stahlgeschoss eingebaut und zur Erschließung eine umlaufende Galerie angebracht. Die einzelnen Büros werden zum, als Multifunktionsflächen genutzten, Mittelschiff mit Glaswänden abgetrennt.
Das Kloster bietet mit seinen bestehenden Grundrissen bereits gute Voraussetzungen für eine Büronutzung. Die im März beginnenden Baumaßnahmen werden zu einer umfassenden Modernisierung der Gebäudetechnik und einer der Nutzung entsprechenden verbesserten Belichtung führen. Grundrissoptimierungen sorgen für nutzungsgerechte Verkehrs- und Büroflächen.
Ein dreigeschossiger, verglaster Erweiterungsbau im Bereich des Innenhofes unterstreicht mit seiner Transparenz die vorhandene Architektur und schafft zusätzliche, repräsentative Nutzfläche.
Im Rahmen des Umbaus und der Erweiterung entstehen in der Kirche ca. 1.500 qm und im Kloster ca. 1.900 qm Bürofläche. Das 5.369 qm große Parkgrundstück bietet den Nutzern ein besonders attraktives Umfeld.
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